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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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der Schwelle seiner Wohnung erwartete, und ihrer Resse Häupterwendend, ritten sic in einem langsamen Paß, von ihrer Dienerschaftgefolgt, nach dem nördlichen Eingang der Verschanzungen.

Ans dieser kleinen Strecke ließ sich nnler ihnen kein Tonvernehmen: ein leichter Ausruf entfuhr aber der jünger« Dame,als der indianische Läufer unerwartet an ihr vorüberglitt undvor ihnen ans der Heerstraße dahin eilte. Obgleich diese plötzlicheund überraschende Erscheinung des Indianers der andern keinenLaut entlockte, so öffnete doch ihr Schleier seine Falten und verrietheinen unbeschreiblichen Blick des Mitleids, der Verwunderung nnddes Entsetzens, während ihr schwarzes Auge den leichten Bewegungendes Wilden folgte. Die Locken dieser Lady waren glänzend schwarz,gleich dem Gefieder des Raben. Ihre Gesichtsfarbe war nicht braun,sondern eher in die Farbe des reichlichen Blutes getaucht, das seineGränzen zu durchbrechen drohte. Und doch war hier nichts Unedles,kein Mangel an Schattirung in einem Gesichte, das ungemeinregelmäßig, würdevoll und ausnehmend schon genannt werdenkonnte. Sie lächelte, als bemitleidete sie ihre eigene augenblicklicheVergeßlichkeit und entdeckte dabei eine Reihe Zähne, die das reinsteElfenbein beschämt haben würden, worauf sie, ihren Schleier wiederzurecht bringend, ihr Gesicht vorwärts beugte, und stillschweigenddahinritt, wie Jemand, dessen Gedanken von der ihn umgebe^ien^Scene abgezogen sind.

Zweites Kapitel.

Sola, sola, so, sa, so, so'a!

Shakespeare.

Während die eine der liebenswürdigen Damen, mit denen wirunsere Leser flüchtig bekannt gemacht, so in Gedanken vertieft war,hatte sich die andere schnell von dem leichten Schrecken erholt, der