Strahlen der Sonne gewichen war, schwenkte sich das Hauptcorps derStreiter in eine Kolonne und verließ das Lager mit einein Anschein.militärischen Stolzes, welcher die schlummernden Besorgnisse manchesNeulings beschwichtigte, der seine erste Waffenprobe machen sollte.So lange sie im Angesichte ihrer ste bewundernden Kameraden wa-ren, behielten sie dieselbe stolze Haltung, dieselbe Ordnung bei, bisdie Tone ihrer Querpfeifen immer mehr verklangen und der Waldendlich die lebendige Masse zu verschlingen schien, welche er ebenlangsam in seinem Schooß ausgenommen hatte.
Die tiefsten Töne der sich entfernenden und bereits dem Blickeentschwundenen Kolonne erreichten nicht mehr das Ohr der Horcher,und die letzten Nachzügler waren schon den Augen entrückt. Aberimmer noch sah man Anstalten zn einer andern Abreise vor einemBlockhause von ungewöhnlichem Umfang und mit größeren Bequemlich-keiten, vor welchem Schildwachen, die, wie man wußte, die Persondes englischen Generals zu bewachen hatten, aus- und abgingen. Aufdieser Stelle stand ein Halbdntzend Pferde beisammen, von denenzwei, nach ihrem Sattelzeug zissurtheilen, für Frauen von einemRang bestimmt zu sehn schienen, den man sonst nicht so weit in denWildnissen des Landes zu treffen gewohnt war. Ein drittes trugdas Geschirr und die Wappen eines Stabsoffiziers, während die an-dern, mit einfachen Decken und mit Reisetaschen beschwert, offen-bar für Diener bestimmt waren, welche bereits der Winke ihrerHerrschaften gewärtig standen. In ehrerbietiger Entfernung vondieser Scene sah man verschiedene Gruppen neugieriger Zuschauerstehen, von denen Einige die Race und den Wuchs des feurigenSchlachtroffes bewunderten, Andere mit der einfältigen Verwunde-rung gewöhnlicher Neugierde diese Zubereitungen betrachteten. Vonletztem unterschied sich jedoch auffallend ein Mann, der weder müßig,noch auch, wie es schien, sehr unwissend war.
Das Acußere dieses Menschen machte einen höchst ungünstigenEindruck, ohne daß jedoch eine besondere Mißgestaltnng an ihm zn