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zwar nicht Alle in gleichem Grave ans, bilden aber so her-vorstechende Zuge bei diesen merkwürdigen Völker», daß mansie charakteristisch nennen darf.
Man ist allgemein der Ansicht daß die Ureinwohnerdes amerikanischen Festlandes asiatischer Abkunft sehen. VieleThatsachen, sowohl im physischen als im sittlichen Gebiete,bestärken diese Meinung, und nur wenige fallen scheinbar indie entgegengesetzte Wagschale.
Die Farbe des Indianers ist, wie der Verfasser glaubt,ihm eigenthümlich; und wenn seine Backenknochen sehr auf-fallenv das Gepräge tartarischen Ursprungs tragen, so istvieß bei den Augen nicht der gleiche Fall. Das Klima dürfteauf erstere großen Einfluß gehabt haben; aber es ist schwerabzusehen, wie es bei den letzteren einen so wesentlichenUnterschied bewirkt haben soll. Die Bildersprache des In-dianers ist in Dichtung und Rede morgenländisch: beschränkt,und vielleicht zu ihrem Vortheil beschränkt durch den engerenKreis seiner praktischen Kenntnisse. Er nimmt seine Bildervon den Wolken, den Jahreszeiten, den Vögeln, den Vier-füßlern und der Pflanzenwelt. Hierin thui er vielleicht nichtmehr, als ein anderes thatkräftiges und phantasiereiches Volkauch thun würde, wenn es in dem Walten seiner Einbildungs-kraft durch den Kreis der Erfahrung in Schranken gehaltenwird; aber der nordamerikanische Indianer kleidet seine Ge-danken in ein Gewand, das zum Beispiel von dem des