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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
439
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III. Ncce ns jenen.

4^3

Der Mond scheint hell,

Der Tod reit't schnell,

Feinsliebchen, grauets dir?"^

Worauf sie antwortet:

Und warum sollt mirs grauen?

Ist doch Feinslieb mit mir."

Hatte Bürger Me zwei letzten Zeilen doch auchgehört! Vielleicht hatte er seiner ganzen Lenoreeinen gefälligem, ich möchte sagst,, menschlicher,,Ausgang gegeben-

2. S. 1,2. ,,A. werden von den OvidischenVersen, die Bürgern zur Uebcrsctzung aufgcgcbenwaren,

Li ni8i gune sorrnn potsrit te äigirn vläeri,dlulln lntur» tua eit, irnlla sutniL tau est.

drei seiner Versuche in Alexandrinern angeführt;und natürlich bleiben diese dem Ovidischen Wort»spiel »ach. Aber warum mußte der Versuch inAlexandrinern seyn? Bleibt bei der Versart desOriginals, und es ist gewiß nicht unmöglich, auchden Klingklang des Ovidischen Pentameters auszu-drückcn, auf den cs hier cbm ankam. Z. B.

Wird nur Eine, die Dir an Schönheit gleichet, die

Deine,

Keine sonst; o so wird keine die Dein?, meinFreund.

und noch wäre der Ausdruck zwei-dreimal zu va-riiren.