III. ReccnsioneN.
An Cynthien (S. 61.) Der verkürzte Hexa-meter nimmt sich in diesem Mond-Hymnus wohlaus. Mitgefühl.
Ö Mitgefühl, der Menschheit Glück!
Was trocknete den nassen Blick,
Was hielt an der Verzweiflung RandZurück, war's nicht der Freundschaft Hand?
Die Farbe der Wahrheit (S. 67.)
Ich weiß eine Farbe, der bin ich so hold,
Die achte ich höher als Silber und Gold,
Die trag' ich so gerne um Srirn Und Gewand,
Und habe sie Farbe der Wahrheit genannt.
Welches diese Farbe sey, und warum die Dich-terin sic so nenne, lese man bei ihr selbst. Ihrvoraus gehen die Farbe der Liebe, der Treue,der Unschuld, der Hoffnung— An meinesVaters Grabe. Schöne Empfindungen. DieHerbstgegend. Das Lieblingsörtchen.Vergangenheit. Des OertcheNs Wie-dersehen. Erinnerung und Phantasie.Natur. Liebliche Gedichte; das letzte ein warmerHymnus. Die Morgenstunde. Der Gar-ten zu W ö r l i tz. B e r g p h a n t a s i c. S ch w a rz-burg. Leichter und erster Sinn. EinGespräch zwischen Mirtha und Lina, in angenehmerHaltung. Psyche an Amor. VerschiedneEindrücke des Frühlings, auf das Kind,den Unglücklichen, die Reisenden, die Mutter, denZufriednen; ein schattirtes Gemahlde voll zarterZüge. Die Schw arm er in (S. i36.) Hier ist