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III. Neecnsionck.
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Gedichte von Sophie Mereau.Erstes Bändchen. Berlin 1800.
Wie diese Gedichte aufzunehmcn, also auch zudeucthcilcn sind, sagt der Name der Verfasserin unddie bescheidne Vorrede, eine beliebte Stanze vonSchiller:
Nicht tanger wollen diese Lieder leben,
Als bis ihr Klang ein fühlend Herz erfreut,
Mit schöner» Phantasieen es umgeben,
Zu höheren Gefühlen es geweiht.
Zur fcrnern Nachwelt wollen sic nicht schweben;
Sic tonren, sie verhallen i» der Zeit.
Des Augenblickes Lust hat sie gebohren;
Sie fliehe» fort im leichten Tanz der Horen.
So wenig man nämlich in einer weiblichenBildung, in weiblichen Sitten, Gesprächen, im Tonihres Umganges und ihrer Lebensführung so genanntmännliche oder gar Riesen formen erwartet,vielmehr solche fliehet und verabscheut; so wenigwird ein Verständiger in den zartesten Reden einerweiblichen Seele, in Aussprüchen ihres Herzens, inden Schildereyen ihrer Empfindung, den männlichenTritt oder gar ein Riescnmaas suchen und erwarten.Gerade umgekehrt, was der Mann nicht liefern,