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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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III. Reccnsionen.

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Rachgeschlagen Hab' ich mqnches Deutschen,Manches Niederländers dicke Bande,

Sehnlich harrend auf den lieben Tag.

Nimmer ragt' es. Dunkler nur und dunklerWard es rings um mich, wie um den Maulwurf,Welcher in die Tiefe grabt.

Vor der Formeln Wust, dem WörterschwalleFlohen zürnend Menschensinn und Wahrheit,

Bis ihr letzter Schimmer mir verblich.

-Wozu doch so vornehm dich gebchrden?

Wozu deine Armuth so verlarven?

Wörterselige Gelehrsamkeit.

Deine steife Würde, deine Dreyfußsprache,Wiegt den Layen wohl in dummes Staunen;Aber allem Regelnkram zum TrotzAchteten die Weisen aller ZeitenDeinen Tummelplatz (bei Licht besehen)

Für der Narren Paradies.

Glücklich , wer mit unverrücktem GleichmuthLehrgebäude steigen sieht und fallen,

Wie die Lüftchen wechseln im April,

Sicht, wie jegliches die Lanze schwingetSeines Gegners Blöße zu durchbohren,

Und wie Jeglichem der Stoß gelingt.-

Laßt mich! laßt mich! nichtige Fantome,

Der Verrückung und des Stolzes Kinder,Friedenstörer der gepreßten Brust.