in ihrem ganzen Umfange seiner Nation lindSprache, sofern diese es gestattete, zu schenken ,zeigen das weite Gebiet dieser Dichtungsart, dasan Umfange sowohl als Einheit der Regeln der Odenicht nachstehct. Den höchsten Gegenständen fügetsich, obgleich in dem mildern Ton, den ihr Syl-benmaaß gebietet, die Elegie an, sogar das Schreck-liche , Gransendc fürchtet sie nicht. Kühn kann mansagen, daß Properz in seiner Art so reich,, javielleicht reicher als Horaz in der scinigen sey, unddaß er von der griechischen Elegie in jeder künstli-chen Gattung eine Probe zu geben gesucht habe.Eine Abhandlung hierüber von unseren Ucbersctzcrwürde belehrend gewesen seyn; belehrend ist, was erhievon durch Wahl und Lhat erweiset. Die viel-artigsten, zugleich die schwersten Kunstwerkedes Römers, der sich durch sie mit dem ganzenFleiß und Ernst seines Lebens ein unsterblichesDenkmahl zu errichten strebte, sind durch ihn mitfein.r und fleißiger Nacheiferung in unsre Spracheverpflanzet.
Buch I. El eg. i. Eynthia. „Der Aus-bruch einer Leidenschaft vom ersten Funken zu einemunlöschbaren Brande." Eieg. 2. Der Dichtermißrath der Geliebten den Putz, und preiset ihrstatt dessen die Grazie der ungeschmücktcn Schönheit-Sanft und harmonisch. El eg. 3. Die Schlum-mernde. Ein Gcmahlde des größten MahlersWerth; ein Nachrstück voll Leben. Eleq. 4. (lat.6.) Kampf zwischen Liebe und Freundschaft, in d,mjene bei weitem sieget. Der Dichter kann sich nichttrennen von seiner Geliebten. El eg. 5. (lat. 3.)