III. Rcccnsionen.
kauntmachnng einzelner Stücke vergleicht, eine Erntefeiner Bemerkungen über Wohlklang und Angcmes-scnkeit des Ausdrucks. Hie und da ist das Acltestezurüekgenommcn, als das Bessere und Beste: dennes war der erste Ausdruck der Empfindung. Sofrcuete cs mich D. in einem der schönsten Ge-mahlde (der Zürchersce, S. 86) den „Gold-haufer" nicht mehr, sondern den alten Ausruf:„Ist, beim Himmel ! nicht wenig" wiederzuffnden;dagegen istü angenehm, andre jugendliche Stücke,die unter KlopstockS Siegel hier zum erstenmal er-scheinen , z. B. Salem (S. 3 g) Petrarcaund Laura (— g 5 .) Der Abschied (— 67.)Die Stunden der Weihe (— 6ö) anGott (— 6ö) die und da verändert zn lesen, sodass der Liebhaber dieser alten Jugendfreunde viel-leicht nur eins oder zwei Stücke, z. B. Ver-hängnisse (Königen gab der Olympier) und„am Thor des Himmels stand ich," vermisset. Sonstsind im ersten Bande — 128. Das-Rosen-dand, — 3 ri. Edone — 3o2. Der Ka-min, — 3 n 6 . die Roßtrappe, — 3r2. derUnterschied, — 807 — 819. Klage undWarnung, der vorigen Sammlung hinzugekom-men, deren Jedes in Sylbenmaafi, 'Ausdruck undInhalt seinen eignen Charakter an sich traget.
Der zweite Band ist, (ein paar Stücke aus-genommen,) ganz ne»; ein Schatz von Sprache undAusdruck, von Sylbentanz und lyrischer Bezeich-nung der verschiedensten Gegenstände. Diese schil-dert das innere Leben des Dichters von 1776 bisg5; da sie also auf die merkwürdigsten, zum Theil