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II. Andenken an einige
Lasset uns also ein Volk setzen, das aus Um-standen, die wir nicht untersuchen mögen, Lusthatte, sich statt nachzuaffen und mit der Wallnuß-schaale davon zu laufen, selbst lieber, sein Dra-ma zu erfinden: so ists, dünkt mich, wiedererste Frage: wenn? wo? unter welchen
Umstanden? woraus solls das thun? undes braucht keines Beweises, daß die Erfindung nichtsals Resultat dieser Fragen seyn wird und seyn kann.Holk es sein Drama nicht aus Chor, aus Dithy-ramb der: so kanns auch nichts Ehormaßiges, Di-thyrambisches haben. Lage ihm keine Simplicitätvon Faktis der Geschichte, Tradition,Häuslichen, und Staats - und Reli-g io n s b e z i e h u n g e n vor — natürlich kanns nichtsvon Alle dem haben. — Es wird sich, wo möglich,sein Drama nach seiner Geschichte, nach Zeitgeist,Sitten, Meynungen, Sprache, Nationalvorurthci-len, Tradition und Liebhabereien, wenn auch auSFastnachls - und Marioncttenspiel (eben, wie dieedlen Griechen aus dem Ehor) erfinden — unddas Erfundne wird Drama fern, wenn cs bei die-sem Volk dramatischen Zweck erreicht. Man sieht»wir sind bei den
Toto ckivisis at, orbe Lritanni»
und ihrem großen Shakespeare.
Daß da, und zu der und vor der Zeit keinGriechenland war, wird kein pullulu; ^ristotels,läugnen, und hier und da also griechisches Dramazu fordern, daß es natürlich (wir reden von