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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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ältere deutsche Dichter. 29.1

,u,r eine Wolke von den Augen zu nehmen, oderhöchstens dos Bild besser zu stellen Hube, ohne immindesten etwas im Auge oder im Bilde zu än-dern: so kann vielleicht meine Z.it, oder ein Zufallgar schuld seyn, daß ich auf den Punkt getroffen,darauf ich den Leser nun fest halte,hier stehe!»der du sichest nichts als Karrikatur!" Wenn wirden großen Knaul der Gelehrsamkeit denn nur im-mer auf- und abwinden sollten, ohne je mit ihmweiter zu kommen welches traurige Schicksalum dies höllische Weben!

Es ist von Griechenland aus, da man die Wör-ter Drama, Tragödie, Komödie gecrbct;und so wie die Letternkultur des menschlichen Ge-schlechts auf einem schmalen Striche des Erdbodensden Weg nur durch die Tradition genommen,so ist in dem Schooße und mit der Sprache diesernatürlich auch ein gewisser Regelnvorrath überallmitgekommen, der von der Lehre unzertrennlich schien.Da die Bildung eines Kindes doch unmöglich durchVernunft geschehen kann und geschieht; sondern durchAnsehen, Eindruck, Göttlichkeit des Beispiel undder Gewohnheit: so sind ganze Nationen in Allem,was sic lernen, noch weit mehr Kinder. Der Kernwürde ohne Schlaube nicht wachsen, und sic werdenauch nie den Kern ohne Schlaube bekommen, selbstwenn sie von dieser ganz keinen Gebrauch machenkönnt.n. Es ist der Fall mit dem griechischen undnordischen Drama.