ältere deutsche Dichter.
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und wenn diese Parabeln unsrer Zeit sehr ungleich-artig sind, so ists fürwahr besser, als wenn sic ihrganz gleichartig waren. Jetzt wollen wir sie un-gleichartige G l e i chn iß r e d e n, hyperboli-sche Parabeln nennen; und was wollen wir mehr?Als Kunstwerke betrachtet, mögen sie für das, wassie sind, gellen; wer aber in diesen DcnkbildernNicht Kenntnis der Welt, reiche Erfahrung des Le-bens, einen, ich möchte sagen, BakonischenGeist, und ein großes, sanftes, redliches Herz be-merket, der suche diese seltenen Kostbarkeiten ir-gendwo anders.
Kein Wort zu weiterer Entschuldigung; vwleMehr einiges zu Einleitung der folgenden vater-ländischen Gespräche. Diese sind in ebendem Geschmack abgefgfit, als die Parabeln; deswe-gen nenne ich sie auch vaterländische, Nichtgriechische, römische, französische Gespräche. WerPlato, Lenophon, Lucia n, Eicer o,Erasmus, Fontenelle, Diderot u. f. sucht,wolle ihn bicr, in eintönigen kurzen Unterredungenzwischen A. und B. nicht finden. Der Vortrag isthier fast so abgerissen und verstummend, als er inden Parabeln war; offenbar auch aus demselbenGrunde. Wie ans jemn ließen sich auch aus diesenlange Faden spinnen, wenn man einige Seide mirdem wenigsten Golde glanzend mach.» wollte. Ich
HerderSW.Lit.u.Kunst. All!. 2° dr-ieü/eer»