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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
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II. Andenken NN einige

Menschen beschäftigt, eben nicht nach Ergöhlichkei-ten des Witzes und der Einbildungskraft suchen zumüssen, sondern nach Etwas, das dem GemüthBelehrung und Starre erthcilet. Also kam mirmein alter, geliebt.r Johann Valentin An-drea wohl zu statten.

Von diesem vortrefflichen Mann hatte ich injugendlichen Jabrcn eine gute Anzahl Stücke über-setzt , einige derselben auch hie und da bekannt ge-macht ; und ich darf wohl sag?» , daß mich keineZeile reuet, die ich zu Erweckung des Andenkensdieser seltnen schonen Seele geschrieben habe. ImW ü rt e m b e r g i sc h cn Repertorium der

Literatur erschien sein Le b c n, dessen bcsondreHerausgabe vielleicht nützlich wäre; es ist von einemgelehrten , den Charakter Andreas fassenden A annegeschrieben. Moser in seinem patriotischenArchiv für Deutschland (B. 6.) machteBriefe von ihm bekannt, mir Anmerkungen, indenen sich Mosers biedrer Geist nicht vcrläugnct.Was zunächst hierher gehört, sind Andrcä'SDichtungen, zur Beherzigung unsresZeitalters, die 2786 mit meiner Vorrede er-schienen. Sie sind sehr gut gewählt, blühend undleicht übersetzt, oft auch nach den Bedürfnissen uns-rer Zeit verändert, und verdienen allerdings die Be-herzigung, die ihnen der Uebcrsctzcr wünschte.

Mein Zweck war cs nicht, den alten Andreazu verändern. Ich wählte also aus meinen Papic-