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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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II. Andenken an einige

lernen. Außer dem aber, uu>d was etwa ich hieund da ausgcstreut habe, ist er unsrer neueren le-senden Nation, die sich um lateinische Schriftenschwerlich bekümmert, so gut als unbekannt geblie-ben : denn es scheint Einmal der deutsche» Natur

zu scyn, daß sie ihre eigenen Schatze nicht achtet.

Doch warum, m. H., sollten wir dies glaube»und nicht vielmehr der bescheidnen Vergeßlichkeit uns-rer Landesleute entgegen arbeiten, wo sie ihnen selbstschaden konnte? Valentin Andre a gehört soeigentlich für unsre Zeit, daß ich in Vielem, Vie-lem ihr jetzt einen Andrea wünschte. Unläugbarhaben sich zwar seit einem Jahrhunderte die Strah-len der Aufklärung sehr vermehrt: einzelne Men-schen in allen Standen denken gut und fein undvernünftig; das alte Gerüst aber von Vorurthcilc»,von Mißbrauchen und Verderbnissen in allen Ge-schäften und Standen sfthet in vielen Landern undProvinzen Deutschlands noch so da, wie es zu desguten Andrea Zeiten da stand! die öffentlichen Ein-richtungen sowohl in der Kirche als im Staat, dieVerwaltung oder Veruntreuung der Wissenschaften !

und Geschäfte ist in hundert Sachen noch cbm jene, j

die ihm von Jugend auf leid that, und zuletzt das !Herz fraß. Ja endlich die Gahrung selbst, in dersein Zeitalter war, hat sic nicht mit der unferneine auffallende Aehnlichkcit und Gleichheit? Nichtnur, daß hundert Sekten, insonderheit die R.scn-kreuzcr damals ihr Gewerbe trieben, (mit welchenletzter» er wenigstens in dein Verhältnisse stand, daßbeinah keine seiner Schriften mir vorgekommcn ist,in der er ihrer nicht, hoffend, spottend oder war-