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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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II. Andenken an einige

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Falscher Ruhm.

Gelogen und unverdientes Lob will Manchen hocherheben,

Der ganzes Lob mit rechter Folg nie könnt' er-streben.

Wie? daß er vor die Besten tritt, Würd' und Ehre

zu empfangen?

Seine krumme Ehr' ist falsche Färb' auf trüben blaffen

Wangen.

Abscheulich beide. Jedermann, den Guten und den

Weisen.

Der kranke Glanz, der falsche Ruhm, sie werden

gbe reisen.

Die Würde wird an Solchen Schand',

Wie der im Löwenbilde schrie,

Und an den langen Ohren

Bald ward erkannt.

Tugend und Schande.

Nun hat die Schande Treu' und Ehr' ver-jaget,

Daß man sie wenig sieht; die Schande desto mehr.An allen Orten bricht sie durch die Wehr,

Daß auch der Edlen Mund nicht mehr die. Wahrheit

saget.