II. Andenken an einige
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Der junge Herr nach der Mode.
Welch junger Herre, bald Lob und Ehr' erwerbenwill,
Der soll der Messe, und des Gebetes achten nicht zu
viel.
Bei nüchtcrm Trunk ein Morgensegen,
Schlingt er den früh, was mag ihm mißgelkngen?
Ein junger Leere, fest lügen und trügen soll;
Biel dräuen und wenig rhun, das ziemt ihm Alles
wohl.
Er soll auch loser Worte pflegen,
Nach Lotterei und schlechten Weibern ringen;
Soll niedern Grußes und Gespräches seyn;
Die guten Speisen und guten WeinSoll er sich auf den Winkel sparen,
Und über Lisch sich jämmerlich gebaren.
Meineid und Untreu — Alles recht gethan iDen Freunden Wolf, den Feinden SchaagUnd seine Diener in Nöthen la'n.
Strauss und Löwe.
Der Low' erweckt seine Kinder mit der Stimme
so,
Daß sie aufspringen muthiglich und froh.
Dagegen, sagt man, brütet der StraußSeine Jungen mit den Augen aus.
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