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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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26L II. Andenken an einige

Da Gott Gericht hält. Deß, der unwerth wahrer

Ehren,

Hier mit der Schand' umging, wird Er dort nicht

begehren.

Untreu und Treue.

Untreu aus einer Straße fuhr; Treu ihr ent-gegen kam.

Sie sah der Untreu großes Heer:Wo soll ich hin

für Schaam,

(Sprach sie:) dem Himmel will ichs klagen,

Daß ich so unwerth bin, muß meiden offne Straßen"-'Die mußt du hiev und überall mir lassen,

(Sprach Untreu) denn ich darf dir sagen;

Als Hofgesinde fahr' ich breit;

Es muß mix Alles weichen,

Du tritt mir aus den Augen weit!

An mich kannst du nie reichen."

Die Treue sprach:So bleibt mir nichts am Ende,Als daß ich mich zu Gott und an die Guten

wende,"

Die Dürrung in der Luft.

Ein König vor einem guten MannAn einem Wald vorüber ritt,

Der ohne seine Schuld viel manchen Kummer litt.