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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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«ltcrc deutsche Dichter.

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Die Ritterrüstung.

Wer Ritters Namen will empfahn,

Wie cs gestiftet hat der Mann,

Der erst den Ritter machte;

Der soll die Schaam zum Schilde ha'n^Die Zucht soll er sich kleiden a»,

Wie cs sein Meister dachte.

Sein Gürtel sey der Milde Ort;

Sie preiset eines Ritters Wort.

Sein Speer soll seyn die Muthigkeit,Sein' Mantelschnur mit Lobgeleit;

Sein Schwert soll Freud' erwecken,

Sein Hut vor Schand ihn decken.

So ist der Ritter Falsch heit fr ei,

Und Ehre wohnt ihm bei.

Der Mann ohne Ehre.

Ist ein Mann sonder Ehre gut?

Das kann niemand beweisen;

Wer auf Ehre richtet seinen Muth,

Deß Leben soll man preisen.

Gott und Ehr, die Zwei soll Niemand scheiden,

Und froh dabei der Bösen Schalkheit leiden.

Wer Ehre liebet, dem wird Ehr; (hör ich die Weise»

sagen)

Wer Schande liebet, dem wird sie in seinen letzten

Tagen,