altere deutsche Dichter.
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Einige Sprüche von I. V. Andres
Wer sich demüthiget vor Gott,
D c r Mensch gewiß auch Gaben hat.
Nichts Eitelers als eigne Ehr';
Der Stolze ist gewiß auch lerr.
Wer weise zähmet seinen Mund,
Dem Menschen ist sein Herz gesund.
Nichts schnöder, als Wort ohne Lhat;Geschwätz ist der Lhorheit Bcrrath.
Wer sich verlobt zu Gottes Dienst,
Der Mensch hat immer, was er wünscht;Nichts Aermers, als der Welt seyn hold,Undank und Schande ist ihr Sold.
Wer sich vergnügt mit seinen Gaben.
Der Mensch muß viele Gaben haben, iNichts Schreiendcrs als leere Löpf,
Suchen ohn' Zweck macht Schwindelköpf.
Die verborgene Liebe.
Edele Liebe, wo bist du bei uns verstecket,
Daß sich dein Ursprung uns so selten nur entdecket?Von Gott bist du gebohren,
Gott selbst hat dich erzeugt,
Dem Menschen auserkohren,em die Natur sich beugt.