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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
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238
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II. Andenken an einige

Kein Schmeichler, Heuchler, Advokat,

Kein Wuchrer, Künstler und Sophist,

Kein Wirlh, Kriegsgurgel und Maulchrist-Und was dergleichen Werkzeug' seyn,Dadurch die Welt ihr macht viel Pein;Zumal der Mensch sein hoch HerkunftMacht schnöder denn die Unvernunft:

Denn je die Lhier' in ihrer ArtMehr Gnüg' und minder WiderpartHaben in dem, was Gott beschert,

Wo's ihnen nur der Mensch nicht wehrt,

Der sie mit seiner List und PrachtAuch seiner Unruh theilhaft macht,

Daß Unvernunft durch Witz rcgierr,

Noch mehr ein wildes Leben führt.

Also kam mir neulich zu Sinn,

Daß ich von Menschen tief dahin,

Und sucht mir einen grünen Wald,

Da ich so manch scheußlich Gcstalt-Der Menschen Werk schlug aus dem G'müth-Und stillt mein Herz- das in mir wüt,Erholt die Sinn', die gar verwirrt,

Erforscht mein' Seel, die sehr verirrt,

Fragt die Natur um ihren Willen,

Sprächet mit Gott, der gern bei Stillen,Schauer den Dienst der Kreatur,

Und besah mit Fleiß die ganze UhrDer großen Welt, wie die regiert,

Mit Weisheit, Lieb' und Macht geziert:

Das macht mich bald ein'n solchen Herren,Daß ich all' Gemeinschaft wollt verschwördn-Ünd deucht mich: ja- hie war' gut sehn-