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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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ältere deutsche Dichter. 2or

Pie vielen theuren Steine leuchteten da überall,Sang und Wonne war da groß und mannigfalt;Da saßen der Bischöfe manche,sie schienen zusammen wie Sterne.

Der Bischof Bardo war ihr Einer,

St. Heribert glanzt als ein Edelstein;

Andere Herren genug,

und war ein Leben und ein Muth!

Da stund ein Stuhl ledig und prächtig;

Sr. Anno ward deß hoch erfreut.

Der Stuhl stand ihm zu Ehren da;nun lobt' er Gott, da er es sah.

O wie gern hält' er da gesessen!

den lieben Stuhl, wie gern erfaßt!

aber das wollten ihm nicht erlauben die Fürsten,

eines Fleckens wegen vor seiner Brust.

Aus stand der Herren Einer, hieß Arnold,,zu Worms war er vormalen Bischof;

St. Anno'n nahm er bei der Hand,sie gicngcn da besonders.

Er sprach: tröst' dich Gottes Treu!

Dieser Flecke wird dir weggethan.

Bereit ist dir der ew'ge Stuhl,und das in kurzen Stunden;

Dann bist du diesen Herren willkommen,

Jetzt magst du unter ihnen nicht bleiben.

Wie lauter der soll seyn, den sie' wollen lles-den,

hat Christus dir in diesem Gesicht gezeiget.

O was wartet auf dich für Ehr' und Gnade!"