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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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soc> II. Zlndcnkcn an einige

Mord, Raub und Brandverheerten Kirchen und Land;von Dännemark bis in Apulien,von Kerlingen bis in Ungarn.

Denen niemand mochte widerstehn,

wenn sie mit Treue wollten beisammen gehn,,

die stifteten jetzt Heerzüge groß

wider Reffen und Hausgenoß.

Das Reich kehrt seine Waffenin seine eigne Adern;mit siegehafter Faustüberwand es sich selbst,daß die gerauften Leichnam'dahin geworfen lagenzum Aase den bellenden,den grauen Waldhunden,

Da das nicht gelang St. Anno zu, söhnen,,verdroß es ihn langer zu leben,

Jetzt- kommen die Offenbarungen, die ihm ge-,schebcn sind; der Lobgesang hebt sich: denn er nähertsich Anno's Tode. Auf einer Reise im ThüringerLande thut sich ihm der Himmel schon auf; ersiehtdie göttliche Wonne, die er nicht verkünden darfeinem, weltlichen Mann; er steht, was zukünftig ge-,schehen soll, und wird darüber so bestürzt, daß

von dannen an er bcgonnte zu siechen.

Eines Nachts dünkt ihn, er trete in einen königlichenSaal; ersieht wundersame Thronstühle, wie im Him-mel feyn sollen, allenthalben behängen mit Golde: