Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
194
Einzelbild herunterladen
 

i94

II. Andenken an einige

den mittleren Zeiten zu gewinnen gewesen; so wäresic auf diesem, obwohl ganz falschen und fabelhaf-ten Wege gewonnen. Da dies nicht seyn konnte,so mag jede Provinz wenigstens ihre alten Lobsprüchehören. Die Schwaben,

ein Volk, zu Nathe gut,

Redfcrlig gnug,

die sich deß fest Vornahmen,

daß sie gute Helden waren,

wohl fertig und krieghaft;

doch bezwang Casar all ihre Kraft.

Den Bayern lobet et ihr Bayerisch Schwert, (Nn-rrarrs ansls) das durch den Helm schlug; er lobtihren Helm und Harnisch, und leitet sie aus Arme-nien ab, wo auf den Bergen Ararat die Arche nochzu sehen seyn soll.

Man sagt, daß allf den GipfelnNoch seyn, die Deutsch sprechen,gegen Indien so fern!

Bayern waren immer zum Kriege gern;den Sieg, den Casar an ihnen gewann,mit Blut mußt' er ihn gellen.

Der Sachsen Wankelmut!)thut ihm Leides gnug.

So er sie wähnt all' überwunden zu haben,so waren sie aber gegen ihn

Sie, meynt der Dichter, seyn in Alexanders Heekgewesen, mit Schiffsmengen nieder zur Elbe ge-kommen.