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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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II. Andenken an einige

auch die eilftausend Madge,durch Christus Lieb' erschlagene,manche Bischöfe so herrlich,und zeichenhaflig,als die Mähr' ist von St. Annen,dcß loben wir Christ mit Gesänge.

Zu Kölln ward er geweihet Bischof,deß soll die Stadt loben Gott!daß in der schönsten Bürge,die in der Deutschen Lande je wurde,

Richter war der frommste Mann,der je zum Rheine kam;dazu, daß die Stadt desto heerer gedieh,wenn ein so weiser Herr sie erleuchtete,und daß seine Tugend so Heller wäre,der einer so herrlichen Stadt pflegete.

Kölln ist der Heeresten Bürge Eine,

St. Anno bracht' ihr Wohlfahrt heim.

Jetzt gehet er pindarisch zum Anbeginn der Burgzurück, kommt bis auf Ninus, Scmiramis. DieBilder der vier Monarchieen aus Daniel werdenprächtig aufgeführt, und bei dem dritten TbierbildeAlexanders Feldzug nach Indien romantisch beschrie-ben. Mit vier Heeren fuhr er aus,

bis er der Welt Ende

an den goldnen Säulen erkannte;

In Indien er die Wüste durchbrach,mit zweien Baumen er sich besprach;mit zweien Greifenfuhr er in Lüften.

In einem Glase ließ er sich in die See

Seine