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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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II. Andenken ein einige

Anhänglichkeit der Nation an ihre Regenten, wiesic zu allen Zeiten der Deutschen Natur und auchihrer Poesie eifrigster Ruhm war. Zu wünschenwäre cs, daß alle Fürsten, wie es die populärstenund edelsten thun, dies anerkennten, und sich, wieder König Artasastha von Persien, bei schlaflosenNachten die Bücher und Geschichten vorlescn ließen,was ihre Völker von Anbeginn für sic gemeynet,gewollt und aethan haben. Nächstens etwas voneinem uralt-deutschen Pindarischcn Liede.

Zweiter Brief.

Ein Pindar unter deutschen Mönchen der dun-kelsten Jahrhunderte?" Kein Pindar, aber ein pin-darisches Loblied. Thun Sie auf alles Verzicht,was die griechische Sprache, Mythologie und poeti-sche Weisheit, vor dem versammlcten Griechenlands,beim Lobe ihrer Helden und jedes Vaterlandes der-selben Glänzendes hatte, und erwarten hier, wie esbillig ist, deutsche beschichte, deutsches Lob, Chronik-und Mönchssagen; bemerken dabei aber den epi-schen Gang des Gedichts, (die Seele despindarischcn Liedes:) so wird Ihnen meine Benen-nung nicht anmaßend dünken. Sie werden am Ge-bäude des Liedes keinen Tempel des olympischen Ju-piters , sondern in der Zusammenstellung seiner Glie-der einen gothischen Bau finden, der indeß auch von