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den Alcaus, „der in v o l le r e n T ö n en aufgoldner Harfe das harte Ungemach sin-get, das er auf dem Meer, auf derFlucht, im Kriege erduldet. BeiderLied, eines heilgcn Schweigens werth,bewundern die Schatten; begierigeraber trinkt das Ohr des Hausens,Schulter an Schulter gedrängt, dasLied von den Schlachten und vonverjagten T yran n e n."
An mehreren Orten preiset Hora; den Lesbi-schen Bürger, Alcäus, der die Lyra also zu be-herrschen wußte, „daß er, ein tapfrerKrieger, selbst unter den Waffen,oder wenn er das umhergetricbeneSchiff am nassen Ufer befestigt hat-te, den Bacchus, die Musen, die Mut-ter der Liebe, und ihren Knaben be-sang, mit ihnen auch seinen schwarz-äugigen, sch w a rz lock ig e n Lykus." *)Er nennet seine Muse die drohende, so wie desStesichorus die ernste Kamöne. UndQuintilian, dessen strengem Urthcil wir trauendürfen, halt den Alcaus in seinen strafendenOden des goldenen Plectrums werth; **) „einmoralischer Dichter, sagt er, im Aus-druck kurz, prächtig, fleißig, oft dem
*) Ode 32 . B. r.
B. r». Kap. i.