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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
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-^^ie Musen wußten nicht immer, wovon siesprechen sollten, und so keimen sie bisweilen überihre gegenseitigen Vorzüge, über den Werth ihrerKünste, in Str.it mit einander. Eine dergleichenEonfabmationen zwischen der Muse der Mahlereiund Tonkunst, von der ich durch geheime Nach-richten ein Wörtchen vernommen habe, will ich hierwieder erzählen, weil Vater Apollo dabei dasPräsidium führte. Der ewigblübende Jüngling saßunter seinem geliebten Lorbeerbaum, und hatte diejün >ste und liebste seiner Tochter, die Poesie, imSchoose. Ihre beiden altern Schwestern saßen zurRechten und Linken vor ihr, und stritten über dieFrage: welche von ihren Künsten, ob

Dtahlerei oder Tonkunst die meisteWir-kung auf menschliche Seelen habe?

Ohne Zweifel die Meine, sagte die Muse derMahlerei, denn das Reich meiner Wirkung ist soweit und umfassend als Himmel und Erde. AlleGegenstände der Welt sind mein. Ich kann dieSeele mit dem Blitz» des Himmels schrecken, undmit den schönsten Aussichten der Erde aufhcitcrn.