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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
69
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I. Ueber Bild, Dichtung und Fabel. 6Z

Theano. Ein Mahrchcn also aus den Zeitender Provenzalen.

Demodor. Bielleicht. In dieser Blumen-gesellschast also wurden allerlei Spiele des Geistesgetrieben, und unter andern auch Fragen aufgege-den. Diese Frage war eine der ausgestellten, undich buhlte um den Preis

Theano. Den Sie kaum werden erhaltenhaben.

Demodor. Also wenn Sie Blumenkoniginwaren, würden Sie ihn mir nicht geben.

Tbcano. Höchstens drei Bierchcile des Prei-ses; vorausgesetzt nämlich, daß jeder Richter in derWelt nach Vorurtheilen urthcilt, und dieß den Rich-tcrinnen noch viel mehr erlaubt seyn muß. Offen-bar haben Sie, lieber Demodor, der Musik zu vielcingeraumet.

Demodor. Das ich nicht wüßte.

Theano. So etwas weiß der Liebhaber nie,aber der Pbilosoph sollte cs wissen. Sagen Siemir: empfinden die Thiere Musik?

Demodor. Allerdings manche, ob sie siegleich nicht menschlich empfinden.

Theano. Menschlich oder nicht; sie werdendurch sie zu Gcmüthszustanden aufgeregt, in die dieMenschen vollkommner versetzt werden. Empfinden