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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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Dichtung und Fabel.

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zeigen dieß unwidersprcchlich; *) und hatten wirihn ganz, wer würde die Prose unsrer griechischenFabel lesen, die nicht Aesops, sondern der Gram-matiker Prose ist, die größtenteils ungleich schönereversificirte Fabeln in sie aufgelöset haben. DerGlückliche, der uns den achten Babrius fände, hatteder Literatur ein treffliches Geschenk gemacht: denndie zwei oder drei ganze- Fabeln, die man von ihmhat, z. B. die Nachtigall und Schwalbe, die Ameiseund Cicada, das Gefäß, wvrinn nichts als dieHoffnung blieb, **) und jedes kleine andre Frag-

*) S, äiss. cle kukirio. Sclit, Narlse.

LrlanZ. 1785. Ich glaube übrigens nicht, daßdieser schöne Versifikator Babrius geheißen habe,welches kein griechischer Name ist; wahrscheinlichist sein Name Valerius gewesen, und dieFabeln haben L«X§§>/el oder

geheißen. In einem Manuskripte, dasLyrwhittanführt, (p. 86. eüir. klarier) steht auch dieserName, und es ist Schade, daß man eben daselbstden wahrscheinlich lateinischen Vornamen diesesValerius zu enträthscln nicht für werth geachtethat. Gewiß brächte uns diese Spur um einengroßen Schritt naher, wer dieser seynsollendsBabrius gewesen?

**) Nzcrvvliitt. äs Ladr. p. 46. 48, 6g. Da dieFabeln kurz sind, will ich für einige Leser zurangenehmen Probe zwei derselben hersetzen.

Herders W.Lit.u.Kunst. XIII. E