Dichtung und Fabel.
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zum Grunde liege; Und da wir Personen sind,so dichten wir uns an allem Wirkenden der Natur-kraste persönliche Wesen. Daher nun jeneBelebung der ganzen Natur, jene Gespräche mitallen Dingen um uns her, jene Verehrungen undAnschauungen derselben, als ob sie auf uns wirkten,jene Prosopopoien und Pcrsonisicationen bei allenVölkern der Erde. Man schreibt sie nieistenthcilsder Unwissenheit zu; wenn aber Unwissenheit ihreMutter wäre, so ist doch der bemerkende Verstandlbr Vater. Von den inncrn Kräften der Naturwissen Wir so wenig, als eine Negcrnakion weiß.Wir kenne» Zwar mehrere Wirkungen, Mehrere Kräfte,und haben sic nicht nur selbst nachzuahmen oderanzuwcnden versucht, sondern auch unter einanderbesser geordnet: indessen bleibt auch bei uns jede
Phpsik eine Art Poetik für unsre Sinne, ausunfern Erfahrungen geordnet; und sobald unserGeist in andern Organen die Natur sähe, würdeer nothwcndig anders classisicircn. Der sinnlicheMensch kann nun nicht anders, als sinnlich ordnen;und indem er in alles Wirkende seine eigne ganzeWirkungskraft hinüberträgl: so erscheinen ihm Gol-ler in allen Elementen. Im rauschenden Wasserfall,im Meer, im Sturm, im Blitz und Donner, inder säuselnden Luft, in allen Bewegungen der Na-tur sind lebendige, wirkende, handelnde Wesen. AusNeisebeschreibungcn ist bekannt, daß dieser Glaubeallen sinnlichen Nationen gemein sey; ja wie solltecr's nicht seyn, da auch wir ihn unter uns allensinnlichen Menschen, Kindern, Weiber», Menschenin Leidenschaft, in Verrückung, im Traum det
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