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versieht, und so gcht's mit dem Heirathen. Endlich wurde meinVater wie ein anderer Mann und wünschte sich eine Squaw. Diestrug sich folgendermaßen zu:
„Meine Bruder, die rothen Männer haben so gut Gesetze, wiedie Blaßgesichter. Wenn ein Unterschied stattfindet, so besteht die-ser im Halten derselben. Ein Gesetz unter den rothen Männernspricht jedem Krieger seinen Gefangenen zn. Bringt er einen Krie-ger ein, so ist er sein Eigenthum — wenn eine Squaw, so gehörtsie ihm gleichfalls. Dies ist Recht. Er kann den Skalp des Krie-gers nehmen oder die Squaw nach seinen Wigwam bringen, wenner leer ist. Ein Krieger, Wasservogel genannt, machte ein Mäd-chen der Delawaren zur Gefangenen. Sie hieß Ouithwith undwar schöner als der Kolibri. Der Wasservogel hatte seine Ohrenoffen und hörte, wie schön sie war. Er lauerte lange, bis er sichihrer bemächtigen könnte, und endlich nahm er sie. Sie gehörteihm, und er gedachte sie in seinen Wigwam zu nehmen, wann erleer würde. Drei Monate vergingen, eh dies geschehen konnte.Inzwischen sah Snsquesns Ouithwith und "Ouithwith sah Sus-quesus. Ihre Augen verwendeten sich nicht von einander. Für sieWar er das edelste Mnsethier in den Wäldern und in seinen Augenwar sie das steckigte Reh. Er wünschte sie in seinen Wigwam znnehmen, und sie wünschte ihm zn folgen.
„Meine Brüder, Snsquesns war ein großer Häuptling, derWasservogel aber nur ein Krieger. Der Eine besaß Macht undAnsehen, der Andere aber keines von beiden. Doch es gibt ein An-sehen unter den rothen Männern, höher, als das eines Häuptlings.Es ist das Gesetz der rothen Männer. Ouithwith gehörte demWaffervogel — sie gehörte nicht Snsquesns. Es wurde eine großeBerathung gehalten, und die Ansichten der Männer waren verschie-den. Einige sagten, ein so nützlicher Häuptling und ein so be-rühmter Krieger wie Snsquesns sollte der Gatte von Ouithwithwerden; Andere sagten, sie müsse dem Wasservogcl folgen, der sie