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von den Delawaren geholt hatte. Ueber diesen Fragen erhob sich«in großer Zwist, und alle sechs Nationen betheiligten sich dabei.Viele Krieger waren für das Gesetz, die meisten aber für Susque-sus. Sie liebten ihn und waren der Meinung, er werde für dasDelawarcnmädchen den besten Gatten abgeben. Sechs Monatelang verwickelte sich die Sache immer mehr, und eine dunkle Wolkestieg auf über dem Pfad, der unter den Stämmen hin und herführte.Krieger, die in Gemeinschaft Skalpe genommen hatten, betrachte-ten sich gegenseitig wie der Panther den Hirsch. Einige waren be-reit, die Art auszugraben für das Gesetz; Andere wollten es thunfür den Stolz der Onondagocs und für den Colibri der Dclawarsn.Die Squaws ergriffen Partie für Susquesus. Sie kamen von nahnnd fern zusammen, um sich zu besprechen, und drohten sogar einBerathungsfcuer anzuzünden und darum zu rauchen, wie die Krie-ger und Häuptlinge.
„Brüder, so konnte es keinen weiteren Mond mehr fortgehen.Onithwith mußte in den Wigwam des Wasscrvogels oder in denWigwam von Susquesus gehen. Die Squaws sagten, sie solle inden Wigwam von Susquesus gehen; sie thaten sich zusammen undführten sie nach seiner Thüre. Als Onithwith diesen Pfad ging,sah sie mit ihren Augen nach ihren Füßen; aber ihr Herz hüpftewie das springende Reh, wenn es in der Sonne spielt. Sie gingnicht zur Thüre hinein. Der Waffervogel war da nnd verbot esihr. Er war allein gekommen. Er hatte nur wenige Freunde,während die Köpfe und Arme der Freunde von Susquesus so zahl-reich waren, wie die Beeren im Busch.
„Meine Brüder, jenes Verbot des Waffervogels war wie eineSteinmauer vor der Thüre zu dem Wigwam des Fährtelosen.Ouithwith konnte nicht hineingehen. Die Augen von Susquesussagten ,nein', während sein Herz ,jch sagte. Er bot dem Waffer-vogel seine Büchse, sein Pulver, alle seine Häute und seinen Wig-wam an; aber dem Waffervogel war seine Gefangene lieber, und