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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Gesang kling' noch in seinem Ohr. In Susquesns' Auge kleinZaunkönig sich gar nicht vcränder."

Dies ist wenigstens galant und eines Onondago-Hänptlingswürdig. Doch, mein schätzbarer Freund, das Alter läßt sogar anden Bäumen seine Merkzeichen zurück, und wir dürfen nicht hoffen,sür immer verschont zu bleiben."

Ja, die Rinde glatt am jungen Baum rauh am altenBaum. Nie vergessen Kettenträgcr. Er von gleichem Alter mitSusquesns sogar ein wenig älter. Braver Krieger guterMann. Kennen ihn als jungen Jäger er dabei, als Jenesvorging."

Als was vorging, Susquesns? Ich hätte längst zn erfahrengewünscht, was Euch von Eurem Volke vertrieb, und warum Ihr,der Ihr doch im Herzen nnd in Eurer Lebensweise stets eine Noth-haut bliebt, so lange fern von Eurem Stamm unter uns Blaß-gcsichtern leben mochtet? Ich kann zwar wohl begreifen, warumes Euch bei nns gefällt und daß Ihr den Rest Eurer Tage inunserer Familie zuzubringen wünscht, weil ich weiß, was wir mit-einander durchgemacht haben und wie Ihr in früherer Zeit anmeinem Schwiegervater nnd an dem Schwiegervater desselben ge-hangen habt; aber ich möchte doch, bevor der Todcsengel.Einsvon uns abruft, den Grund kennen lernen, der Euch, als Ihr nochso jung wart, bewog, Euer Volk zn verlassen und nun schon fastein Jahrhundert fern von Eurem Stamm zn wohnen."

Während meine Großmutter in solcher Weise zum erstenmalin ihrem Lebe» diesen Gegenstand berührte, verwandte, wie siemir später erzählte, der Onondago keinen Blick von ihrem Ge-sichte. Es kam mir vor, als sey er überrascht; dann ging seineMiene in Wchmuth über. Er beugte das Haupt ein wenig, nndblieb geraume Zeit stumm sitzen, augenscheinlich über die Ver-gangenheit nachdenkend. Die Anspielung meiner Großmutter hattesichtlich das kräftigste von den noch übrigen Gefühlen des alten.