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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
Entstehung
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Im Verlaufe dieses Geschäfts runzelte sich seine Stirne, und erbiß sich in die Lippen als sey er in gleichem Grade erzürntnnd ärgerlich. Dann lachte er und warf das Papier auf denTisch, wo es liegen blieb, ohne daß sich Jemand herausnahm, eszu belästigen. Diese ganze Zeit über erröthete Hcnrictta Cold-brooke einmal über das andere, obschon sie zwischen hinein lachtennd eine verdrießliche Miene annahm. Unsere Neugicrde wurde da-durch so sehr gesteigert, daß meine Großmutter Lust fühlte, sich inSMittel zu legen.

Kann dieser Brief nicht zum Besten Aller laut vorgelesenwerden?" fragte sie.

ES ist kein besonderer Grund vorhanden, den Inhalt geheimzu halten," antwortete Onkel No verächtlich,und je mehr erbekannt wird, desto mehr trifft den Kerl das verdiente Gelächter."

Wird dies auch recht seyn, Onkel No?" rief Miß Cold-brooke hastig.Kann man einen Gentleman, wie er ist, so be-handeln -"

Pah, es handelt sich hier ganz und gar nicht um einen Gent-leman. Der Mensch ist in diesem Augenblick ein Gefangener,weil er mitte» in der Nacht ein bewohntes Hans in Brand zustecken versuchte."

Henrietta sagte nichts mehr, und meine Großmutter nahm dasSchreiben auf, um es laut vorzulesen. Ich gebe keine Abschriftvon dem Erguße Senekas, der mehr schlau, als philosophisch ge-halten war, sondern bemerke nur, daß er eine kräftige Licbes-Er-klärung enthielt, die Sache geschäftsmäßig dringend behandelte undmit einem großmüthigen Anerbieten seiner Hand einer Erbin gegen-über schloß, die ein Einkommen von jährlichen achttausend Dollarsbesaß. Nnd dieser Antrag war nur um einen oder zwei Tagefrüher datirt, als der Kerl über Mordbrennerei erwischt wurde; erstammte also aus einer Zeit, wo er aufs Tiefste in die Entwürfedes Antirentismus verwickelt war.