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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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3ch bin diesen Morgen in dem Wigwam gewesen, und derOnondago sowohl, als der Dolmetscher, den ich dort traf, hat michvon diesem Vorhaben in Kenntniß gesetzt. Beiläufig, Hngh, wirmuffen uns bald entscheiden, was wir mit den Gefangenen anfangensollen, sonst geht man uns mit einem lladess corpun-Writ zu Leibund will wissen, warum wir fie festhalten."

Ist es möglich, Onkel Ro," denn so wurde er stets von seinenMündeln genannt,einen Gentleman dadurch vom Galgen zuretten, daß man ihn heirathet?" fragte Hcnrietta Coldbrookc mitgesetzter Miene.

Diese Frage kömmt mir sehr befremdlich vor, und es isteinem Vormund wohl zu Gute zu halten, wenn er gerne wissenmöchte, aus welchem Grunde sie gestellt wird."

Erzähle es nur ohne Rückhalt, Henrietta," sagte Anna Marston,ihre Gefährtin zum Sprechen ermuthigend.Ich will Dir dasErrüthen sparen und den Dienst des Dolmetschers übernehmen.Miß Coldbrooke wurde während der letzten vier nnd zwanzig Stun-den von Mr. Scneka Ncwcome mit diesem Vrief beehrt, und dasichs nm eine Familien-Nngelegenheit handelt, so meine ich, er sollteeinem Familienrath vorgelegt werden."

Ei, Anne, dies ist nicht ehrlich" ergriff die erröthende Hen-rictta das Wortauch glaube ich nicht, daß es mir als einerLadt) ziemt, den Inhalt des Briefs allgemein bekannt werden zulassen, namentlich da Du jedenfalls schon davon unterrichtet bist."

Euer Widerwille gegen eine Vorlesung des Schreibens erstrecktsich doch nicht auch auf mich, Henrietta?" fragte mein Onkel.

Gewiß nicht, Sir; auch nicht aus die theure Mrs. Littlepage,und eben so wenig auf Martha, obschvn ich bekenne, daß ich nichteinsehe, welches Interesse der Gegenstand für Mr. Hngh habenkann. Da ist der Brief nehmt ihn und lest, wenn ihr es fürgut haltet."

Mein Onkel hielt es für gut, ihn auf der Stelle zu lesen.