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im Schatten dahin; dann bog er sich quer über den Nasen gegendie Thüre zu und lag auf einer doppelt so großen Entfernung invollem Mondlicht da. Wo die Beschattung endigte, stand eineeinzelne Eiche mit einer Ruhebank, welche während der Hitze desSommers von den Damen fleißig besucht wurde. Mein Augewanderte von diesem Punkt aus, welcher hell beleuchtet war, nachdem hin, wo der Hohlweg aufhörte. Hier konnte ich nun ebennoch den sich bewegenden Gegenstand wahrnehmen, und ich folgtedemselben auf's Aufmerksamste. Das Pferd jagte im Galopp dieAnsteigung herauf und ermäßigte seine Eile nicht früher, bis unterder Eiche die Zügel angehalten wurden. Jetzt bemerkte ich zumeiner großen Ueberraschung, daß eine weibliche Gestalt mit großerBehendigkeit aus dem Sattel sprang und ihr Thier im Schattendes Baumes festband. Dies war kaum geschehen, als sie sich,augenscheinlich in großer Hast, dem Hause zu bewegte. Da ichdie Familie nicht stören wollte, so verließ ich jetzt auf den Zehenund ohne Licht mein Zimmer, weil der Mond hell genug in dieHausfluren schien, um meinem Zwecke zu dienen. Ich eilte inmöglichster Schnelligkeit nach dem Erdgeschoß hinunter, mußte aberdort die Bemerkung machen, daß mir dennoch Jemand zuvorgekom-men war. Als ich nämlich die kleine Scitenthüre erreichte, anwelcher der Pfad endigte und wo die Damen, wenn sie ausreitenwollten, ihre Pferde zu besteigen pflegten, fand ich eine Frauen-gestalt, die ihre Hand an das massive Schloß gelegt hatte, alswolle sie eben den Schlüssel umdrehen. Man denke sich mein Er-staunen, als ich beim Näherkommen in dem matten Lichte, das durchein kleines Fenster über der Thüre einfiel, Mary Warren erkannte.
Diese unerwartete Entdeckung kam mir in hohem Grade be-fremdlich vor; aber gleichwohl konnte ich nicht wahrnehmen, daßmeine Ankunft einen überraschenden Eindruck auf sie machte.Vielleicht hatte sie, als ich die Treppe herunterstieg, meinen Tritt