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auf eine beträchtliche Entfernung hin zu jeder Seite mit hohenZäunen begränzt und führte, sobald er die freien Felder verließ,durch das Gebüsch des Rasens. Er war angelegt worden, damitmein Großvater seine Felder befahren konnte, ohne von Thoren oderHemmstangen gestört zu werden, und lief außerdem durch den mehrerwähnten Waldansläufer, so daß man, wenn man nach dem Dorfewollte, eine volle Viertelstunde Wegs ersparte. Dieser Pfad wurdevon denen, welche beritten das Nest verließen, oder nach demselbenkamen, oft benutzt, aber in der Regel nur von Angehörigen derFamilie. Obgleich er so alt war, als das Nest selbst, kanntenAndere ihn doch nur wenig, weil man nicht der allgemeinen Lieb-haberei für die Oesfentlichkeit nachgegeben und zwischen dem Nest-haus und der Stelle, wo er jenseits des Waldes ganz in derNähe des Dorfs mit der Straße sich vereinigte, ein gesundes Wohn-häuslein angebracht hatte. Ich konnte die ganze Linie dieses Pri-vatwegs, mit Ausnahme einiger Zwischenräume, die von Bäumenund Dickicht verborgen waren, von dem Punkte an, wo er endigte,bis zu seinem Eintritt in den Wald überblicken. Ja, es fand hierkein Irrthum statt. So spät die Stunde auch war, galoppirtedoch ein Reiter oder eine Reiterin unter den Zaungeländern dahin,bald deutlich unterscheidbar, bald auch wieder den Blicken verloren.Ich war des Phantoms ansichtig geworden — denn zu so unge-wöhnlicher Stunde und in der trügerischen Beleuchtung brauchtesich die Einbildungskraft nicht sehr anzustrengen, um der Gestalteinen gespenstischen Charakter beizulegen, als es eben aus demWalde auftauchte, und konnte mich über die Richtigkeit meinerEntdeckung nicht mehr täuschen. Auf dem Rasen ging es durcheinen ziemlich beholzten Hohlweg, und kaum war der befremdlicheGegenstand meinen Blicken entschwunden, als ich meine Augenbegierig nach der Stelle hinlenkte, wo er wieder aus seinem Ver-steck auftauchen mußte.
Vor dem Hohlweg führte der Pfad noch zwanzig Ruthen weit