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lasse» sich überwinden. Vor zwei Monaten waren wir an demeinen, jetzt sind wir am andern Ende desselben. Wir sind gekom-men mit zwei Kerben an unseren Stöcken. Die eine sagte uns,wir sollen nach dem großen Berathungshause der Blaßgesichtergehen und unsern großen Blaßgesichtsvater besuchen — die anderewies uns hieher zu unsrem großen rothen Vater. Wir sind indem großen Berathuugshause der Blaßgesichter gewesen und habenOnkel Sam gesehen. Sein Arm ist sehr lang; er reicht von demSalzsee — wir versuchten sein Wasser zu trinken, aber es war zusalzig — bis nach unseren Seen in der Nähe der untergehendenSonne, zu den Seen, deren Wasser süß ist. Wir haben nie zuvorsalziges Wasser gekostet und fanden es nicht lieblich. Wir wollenes nicht wieder versuchen, denn es verlohnt sich nicht der Mühe, soweit zu reisen, um Wasser zu trinken, das salzig ist.
„Onkel Sam ist ein weiser Häuptling. Er hat viele Rath-geber. Die Versammlung an seinem Berathungsfener muß sehrgroß seyn — sie hat viel zu sagen. Ihre Worte müssen wohl et-was Gutes in sich haben, denn es sind ihrer so viele. Währendwir ihnen zuhörten, dachten wir an unsern rothen Vater und ver-langten hieher zu kommen. Jetzt sind wir da. Wir freuen uns,unsern rothen Vater »och am Leben und wohl zu finden. Dergroße Geist liebt einen gerechte» Indianer und trägt Sorge fürihn. Hundert Winter sind in seinen Augen wie ein einziger. Wirdanken ihm, daß er uns den krummen und langen Pfad führte,an dessen Ende wir den Fährtelosen — den Biederen unter denOnondagoes gefunden haben. Ich habe gesprochen."
Ein Strähl der Freude schoß über die Züge des Fährtelosen,als er in seiner eigenen Sprache die wohlverdiente Bezeichnungvernahm, die er während der Frist eines ganzen gewöhnlichen Men-schenlebens nicht wieder gehört hatte. Es war ein Titel, ein Bei-name, der die Geschichte seines Verhältnisses zu seinem^Stammin sich barg, und weder Jahre, noch Entfernung, weder neue Schau-