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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Nachtessen einleiten. Was die , Zusehens' betrifft, so haben wirallein Erwarten nach wenig von ihnen zu befürchten, so lang einso starker Haufen ächter Simon Pures in Rufweite lagert."

Wir ersuchten hierauf den Dolmetscher, er möchte seine Häupt-linge nach der ihnen zugedachten Wohnung führen, und gingen ihnenvoran, während die Damen auf dem Rasen zurückblieben. Eswar um die Zeit der längsten Tage, weshalb wir für einen Besuchder Hütte die Kühle des Abends einer früheren Stunde vorzogen.Noch ehe wir aufgebrochen waren, hatte meine Großmutter zuBespannung ihres bedeckten Wagens Auftrag ertheilt, weil sie selbstauch einer Begegnung anwohnen wollte, die für Jedermann sogroßes Interesse haben mußte.

Das leere Gebäude, welches wir den Indianern zur Benützungeingeräumt hatten, war ein volles Jahrhundert alt und von mei-nem Ahnherrn Hermann Mordaunt als Wohnung für den gedun-genen Bewirthschafter seiner Farm gebaut worden. Diesem Zweckhatte es lange gedient, bis wir es endlich paffend fanden, an einemgelegeneren Platze ein neues Gebäude von bequemerer Form herzu-stellen. Das alte Haus war als Reliquie stehen geblieben undnoch immer nicht abgebrochen worden, obschon man von Jahr zuJahr von der Zweckmäßigkeit seiner Wegräumung sprach. So bliebes mir denn belassen, über sein Geschick zu entscheiden, wenn nichtetwa derGeist der Institutionen" Einsprache erhob und mir dieMacht entriß, auch über diesen Rest meines Eigenthums nach Be-lieben zu schalten, damit die Menschheit sehe, wie durch und durchder große Staat New-Dork von seiner Liebe zu einer vernünftigenFreiheit erfüllt ist.

Als wir auf dasalte Farmhaus" zugingen, kam uns Milleraus dem anderen Gebäude entgegen. Er hatte gehört, seine Freunde,die'Hausirer, seyen seine wie soll ich mich selbst nennen ?Herren, wäre zwar der gesetzliche Ausdruck und dürste in un-serer Muttersprache das Verhältniß gut bezeichnen; aber ich würde