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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Die Häuptlinge gaben zu diesem Vorschlag gleichfalls ihreZustimmung, und wir verließen insgesammt die Wälder, währendSeneky und Joshua auf der Straße zurückblieben. Wir erfuhrenspäter, daß wir ihnen kaum den Rücken zugewandt hatten, als derLetztere über den Ersteren herfuhr und ihn dermaßen zerwalkte, daßSeneka zuletzt zugab, er sey nicht nur einShaver," sondern aucheinverdammter Shaver" obendrein. Von solchem Schlag alsowaren die Leute, welche, wenn es nach dem Wunsche der verblen-deten Antircnters New-Porks gehen sollte, im socialen Sinne andie Stelle der alten Grundbesitzer des Landes zu treten berufenwaren. In der That, sie würden eine saubere Deckgarbe für denSchober des Gemeinwesens abgeben, und unter ihrem Schirmemüßte das Getraide wunderbar gut beschützt seyn. Es wäre sicher-lich der Mühe werth, zu hören, wie Kerle von diesem moralischenKaliber ihre Verträge deuteten, und man könnte eine nützliche,wenn auch empfindliche Lehre daraus ziehen, wenn man ihnen einJährchen freie Hand ließe, nur um zu sehe», wie Viele nach-dem die Angelegenheiten in den alten natürlichen Gang zurückge-bracht sind noch wünschen würden, gleich dem Hund zu demGespieenen oder gleich dem Schwein nach der Schlammpfütze zu-rückzukehren.

Nachdem mein Onkel dem Dolmetscher einige Weisungen ertheilthatte, bestiegen wir beide wieder unsern Wagen und fuhren denWeg hinauf, es den Indianern überlassend, uns zu folgen. ZumSammelplatz bestimmten wir das Nest, wohin wir nun »»verweiltin unsrer wahren Eigenschaft zu gehen entschlossen waren. Als wirbei der Rektorei anlangten, machten wir Halt, um uns nach demBefinden von Mr. und Miß Warrcn zu erkundigen. Ich war sehrerfreut, als ich erfuhr, daß sie sich bereits nach dem Neste begebenhatten, um daselbst ein Mittagmahl einzunehmen. Diese Kundediente nicht dazu, der Eile von Millers Pferd Abtrag zu thun-oder vielmehr meines Pferdes, wie ich besser sagen sollte; denn ich