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„Dies Ravensnest, eh?" fuhr der alte Häuptling freimüthig,aber mit entsprechender Höflichkeit fort.
„Wie ich Euch sage. Das Dorf liegt auf der andern Seitejenes Waldes; und das Haus, von welchem die Gegend den Namenführt, steht in der entgegengesetzten Richtung — etwa eine halbeStunde entfernt."
Auch dies wurde übersetzt, und es folgte eine gedämpfte, aberallgemeine Aeußerung der Freude. >
„Keine Jnschens hier herum, eh?" fragte der Häuptling mitso ernster Miene, daß wir beide überrascht wurden.
„Ja," antwortete mein Onkel. „Es gibt hier Jnschens —ein Haufen liegt gegenwärtigen Augenblick dort an der Ecke desWaldes, nur dreißig Ruthen von euch."
Diese Thatsache wurde den begierigen Zuhörern mit großerHast mitgetheilt und erregte unter dem Haufen augenscheinlichesInteresse, obschon sich dasselbe nur in einer Weise kund gab, wiees unter den Ureingeborenen dieses Welttheils gewöhnlich ist —ruhig, rückhaltsvoll und mit einer Kälte, die fast zur Gleichgiltig-keit stieg. Indeß unterhielt uns doch die Wahrnehmung, daß dieseKunde unter den rothen Männern weit mehr Theilnahme geweckthatte, als sie wahrscheinlich gefühlt haben würden, wenn man ihnengesagt hätte, daß eine Stadt wie London auf der andern Seite desWaldes liege. Wie Kinder bekanntermaßen die größte Freude anKindern haben, so schienen auch diese Kinder des Urwaldes sichaufs Lebhafteste für diese unverhofften Nachbarn zu interesssren,welche sie ohne Zweifel für Stammverwandte hielten. Nach einemangelegentlichen Gespräch unter sich, wandte sich der alte Häupt-ling, der, wie wir nun hörten, Präriefeuer hieß, wieder an unsund stellte die Frage:
„Was Stamm, eh? Kennen Stamm?"
„Man nennt sie dte Antirenten-Jnschens. 's ist ein neuer