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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Stamm in diesem Theil des Landes, und er erfreut sich keinersonderlichen Achtung."

Bös Jnschen, eh?"

Ich muß dies leider bejahen. Sie sind nicht ehrlich genug,um gemalt einherzugehen, sondern tragen Hemden über ihren Ge-sichtern."

Es erfolgte abermals ein langes Gespräch, in welchem dieIndianer Merkmale der Verwunderung kund gaben. Wahrschein-lich hatten die amerikanischen Wilden bisher nie etwas von demsogenannten Antirenter-Stamme gehört und die erste Kunde vondem Vorhandenseyn eines solchen Volkes mußte natürlich großesInteresse wecken. Wir wurden bald daraus ersucht, ihnen den Wegnach der Stelle zu zeigen, wo sie diesen unerhörten Stamm auf-finden könnten. Dies war etwas mehr, als mein Onkel erwartethatte; indeß gehörte er nicht unter die Männer, welche den Rück-zug antreten, wenn sie sich einmal auf ein Unternehmen eingelassenhaben. Nach kurzer Erwägung deutete er seine Zustimmung anund stieg aus dem Wagen. Wir befestigten Tom Millers Gaulan einen Zaunpfahl und brachen zu Fuß auf, um unsere neuenGefährten nach der Stelle zu geleiten, wo der große Stamm desAntirenters zu finden war. Wir hatten die Entfernung nach demWalde hin kaum zur Hälfte zurückgelegt, als wir auf Holmes undTubbs trafen, die in einem andern Wage» Platz gefunden hatten,bis sie den Ort erreichte», wo der ihrige aufgestellt war. Hierbrachten sie ihr Eigenthum wieder an sich und waren nun aufdem Heimweg begriffen, in steter Angst lebend, daß ein neuerSchwank ihrer großen Verbündeten sie abermals auf die Landstraßewerfen könne. Dieses Fuhrwerk war, mit Ausnahme unseres eige-nen, das einzige, das bis jetzt aus dem Wald herausgekommen war,denn die Eigenthümer von etlich und zwanzig anderen zogen es vor,im Hintergrund zu bleiben, bis die Begegnung der beiden Stämmestattgefunden hatte.