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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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innerhalb seiner Gränzen verbraucht worden wäre. Denke man sichnur einen Augenblick den Eindruck, den man von der New-UorkerGerechtigkeit gewinnen müßte, wenn Hunderte von reichen, ange-sehenen Bürgern nach Philadelphia oder Paris zögen und dort vorder Welt ausposaunten, sie seyen lieber in die Verbannung gezo-gen, als daß sie sich einer Steuer unterworfen hätten, die blosauf eine einzige Klaffe gemünzt war. Je mehr man die Sacheerwägt, desto schlimmer erscheint sie; denn mag man, um znr Zeitder Wahlen wieder wohl daran zu seyn, sagen, was man willwenn nur ein einziges Stück oder ein theilweises Eigenthum be-steuert werden soll, so ist dies eine Einkommens-Tare und nichtsAnderes. Noch übler wird aber das Ganze durch den Umstand,daß jeder vernünftige Mensch wohl weiß, daß man hier dieselbePerson dem Wesen nach für die nämliche Sache zweimal besteuernwürde, denn die Taxe, welche unmittelbar den Grund und Bodenbetrifft, ist in dem ursprünglichen Vertrag dem Grundherrn anseiner Rente abgezogen.

Was alles dieses Geschrei über Aristokratie besagen soll, ver-stehe ich nicht. Hugh Littlepage hat eben so gut ein Recht, nacheiner ihm beliebigen Weise zu leben, wie ich es habe. Der Gentle-man sagt, er verlange znm Essen goldene Löffel nnd silberne Ga-beln. Nun, nnd wenn auch ich meine, der Gentleman selbsthält ein Stahlmcffer und eine Gabel für nützliche Werkzeuge undhat nichts gegen einen silbernen oder wenigstens gegen einen ble-chernen Löffel einzuwenden. Nun gibt es aber Leute, die sich höl-zerner Gabeln oder gar keiner Gabeln bedienen und froh sind,wenn sie mit hörncrncn Löffeln 'was zu essen haben; diese könntennun den Gentleman auch einen Aristokraten nennen. Wenn man insolchen Dingen sich selbst zum unbedingten Maßstab macht, so kannich wahrhaftig nichts von Freiheit sehen. Mag ich nicht mit einemMenschen zu Mittag essen, der sich einer silbernen Gabel bedient,so kann mich in diesem Lande Niemand dazu zwingen; wenn aber