habe durchaus nicht im Siun, mich überzeugen zu lassen, daß ichein Aristokrat sey, bloß weil mir die Gewohnheiten eines Gentle-mans anhaften, während ich doch zu gleicher Zeit weit weniger po-litischen Einfluß besitze, als die gedungenen Arbeiter in meinem Dienst.
Mary Warrcn entfaltete einen Geist und eine Einsicht, diemich überraschten. Sie drückte ihren festen Glauben aus, die ge-ächteten Klaffen des Landes brauchten bloß sich selbst treu zu seyn,um ihre Rechte wieder zu gewinnen, und sie hätten dabei nur den-selben Grundsatz zu befolgen, der sie jetzt mit dem Verlust ihrerHabe bedrohe. Die Ansichten, welche sie bei dieser Gelegenheitäußerte, verdienen hier eine Erwähnung.
„Alles, was in dieser Richtung geschehen ist," sagte das edlebewunderungswürdige Wesen, „gründete sich bisher auf ein Prinzip,welches eben so falsch und verderblich ist, wie dasjenige, auswelchem die Bedrückung stammt. Es ist in letzter Zeit viel übereine Vereinigung der Wohlhabenden geschrieben und gesprochenworden, aber man strebt dabei so augenscheinlich »nd zwar in sogemeiner und verderblicher Weise auf ein Geld-Regiment hin, daßsich Leute, denen das Herz am rechten Fleck sitzt, solchen Umtriebennicht anschließe» können. Indeß scheint mir, Mr. Littlepage, wennsich die Gentlemen von New-Dork zu einer Association verbänden,welche nichts Anderes als die Vertheidigung ihrer Rechte beabsich-tigte und die Erklärung abgäbe, daß sie sich nicht mir nichts Dirnichts wolle berauben lassen, so fände sich gewiß c(ne hinreichendeAnzahl zusammen, welche im Stande wäre, dieses Antirenten-Projektschon durch die bloße Macht der Zahlen zu stürzen. Tausendewürden sich schon um des Grundsatzes willen anschließen, und dasLand könnte sich der Früchte seiner Freiheit erfreuen, ohne daß esnöthig hätte, sie einem politischen Gcsalbader verdanken zu müssen."
Dies ist eine treffliche Idee und könnte leicht znr Ausführunggebracht werden; denn sie fordert nichts, als einige Selbstverläug-nung und die Ueberzeugung, daß es nöthig ist, etwas zu thun,