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Schritt gehen, weil mir nicht sonderlich darum zn thun war, meineschöne Gefährtin so bald zn verlieren. Es kam nun zwischen mirund Mary zu einem freien — ja, ich kann sagen, in gewissemGrade zu einem vertraulichen Gespräch. Ihr Benehmen gegen michhatte sich ganz geändert; denn obschon sie fortwährend die Beschei-denheit und retenue ihres Geschlechts und ihrer Stellung beibehielt,so entfaltete sie doch auch viel von jenem Freimuth, der eben sosehr eine natürliche Folge ihres vertrauten Umgangs mit den Be-wohnern des Nestes, als auch, wie ich mich seitdem überzeugt habe,eine Frucht ihres edlen Wesens war. Zudem entfernte der Um-stand, daß sie sich jetzt in der Gesellschaft eines Mannes wußte,welcher ihrer eigenen Klaffe angehörte, folglich auch in Betreffseiner Denk- und Lebensweise ihr nahe stand, eine Bergeslast vonGezwungenheit, und sie konnte nun der ganzen natürlichen Leichtig-keit ihres Wesens Raum geben. Ich glaube, daß wir zu demkurzen Weg nach dem Dorfe, der sich zu Fuß in einer halbenStunde hätte zurücklegen lassen, eine volle Stunde brauchten, undin dieser Frist wurden wir Beide, ich und Mary Warrcn, bessermit einander bekannt, als unter gewöhnlichen Umständen vielleichtin einem Jahr möglich gewesen wäre.
Zuerst theilte ich ihr mit, warum und wie ich so unerwartetschnell nach Hause zurückgekehrt war, wobei ich natürlich auf dieBeweggründe zu sprechen kam, welche mich veranlaßt hatten, meinBesitzthum in der Eigenschaft eines wandernden Musikanten zn be-suche». Dann sprach ich von meinen künftigen Absichten undvon meinem Entschluß, gegen jeden Versuch einer Beeinträchtigungmeiner Rechte bis auf den letzten Augenblick Stand zn halten, gleich-viel, ob ich die offene Gewaltthätigkeit und die gewissenlosen Planedes Pöbelhaufens oder die eben so grnndsatzlosen Entwürfe vonoben her bekämpfen müßte. Der falsche Freiheitsschwindel und diepolitischen Radotagcn der Zeit seyen mir eben so verächtlich, wiesie es jedem verständigen unabhängigen Mann seyn müssen, und ich