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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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tigt, jede Farm in der Nähe von uns zu besuchen und nach meinenInteressen z» sehen; indeß dürste sich's doch fragen, ob ein der-artiger Schritt anch nur auf einer derselben gerathen wäre, solaug die Geister der Unordnung und der Habgier ihr schlimmesWerk üben."

Nehmt hurtig Eure Verkleidung wieder auf, Mr. Littlepage,"fiel mir Mary hastig in's Wort.Schnell zögert keinen Augenblick!"

Ich entsprach ihrer Aufforderung, und Mary sah mir mit theil-nehmenden Blicken zu, obschon sie zu gleicher Zeit einige Heiterkeitnicht zu unterdrücken vermochte. Dann aber kam es mir vor, alsthue es ihr eben so leid, wie mir selbst, daß die schlichthaarige,schuftige Perücke wieder Dienste leisten mußte.

Bin ich jetzt wieder in so guter Ordnung, wie zur Zeit, alswir uns zum erstenmal trafen, Miß Warren?" fragte ich.Seheich wieder wie ein wandernder Musikant aus?"

Ich bemerke keinen Unterschied," entgegnete das holde Mäd-chen lachend. Und wie musikalisch, wie lieblich klangen mir nichtdie Tone ihrer Stimme in diesem kleinen Ausbruch süßer weiblicherHeiterkeit.Wahrhaftig, ich glaube, nicht einmal Martha könntejetzt die Person in Euch erkennen, die Ihr vor einem Augenblickzu seyn schienet."

Die Verkleidung ist also vollkommen. Ich lebte einigermaßender Hoffnung, meine Freunde würden mich wenigstens erkennen,wenn ich auch vor meinen Feinden auf's Wirksamste verborgen blieb."

Oh, letzteres ist gewiß der Fall. Und nun ich weiß, werIhr seyd, finde ich's auch nicht schwer, in Eurem Gesichte eineAehnlichkeit mit Eurem Portrait zu finden, welches im Nest unterden Bildern der Familien-Gallerie aufgehangen ist. Die Augenlassen sich ohne künstliche Brauen nicht ändern und diese habtJhr nicht."

Die Versicherung klang sehr tröstlich für mich, und diese ganzeZeit über blieben Mr. Warren und seine uns vorausgezogeucn Be-gleiter völlig vergessen. Vielleicht ließ sich's von einem Paar junger