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chen wandte sich auf dem Polster ihres Sitzes halb gegen mich»in, mir in stummem Staunen in's Gesicht sehend. So_ost ichmit Mary Warren zusammengekommen war, hatte ich stets austiefster Seele die schlichten Haarwische der unseligen Perücke ver-wünscht, die ich zu tragen gezwungen war, weil sie mich nnnö-thigerweise anf's Schmählichste entstellte; denn ich hätte statt diesergarstigen, unscheinbaren -Verkleidung etwa so gut eine anständigerewählen können. Ich zog deshalb meine Mütze ab, und die Perückefolgte ihr, so daß mein Gesicht nur noch in dem Kranze meinereigenen krausen Locken erschien.
Als mich Mary so sah, stieß sie einen leisen Ausruf aus, undder Todtenbläfse ihres Antlitzes folgte ein glühendes Erröthen.Auch ein Lächeln umschwebte ihre Lippen und es kam mir vor,als fühle sie sich jetzt weniger unruhig.
„Habe ich Eure Verzeihung, Miß Warren?" fragte ich, „undwerdet Ihr mir als dem Bruder Eurer Freundin Anerkennung zuTheil werden lassen?"
„Weiß Martha — weiß Mrs. Littlepage davon?" fragte end-lich endlich das bezaubernde Mädchen.
„Beide sind davon unterrichtet. Ich bin so glücklich gewesen,meine Großmutter und meine Schwester zu umarmen. Erstere hatEuch gestern aus dem Zimmer genommen, damit ich eben zu die-sem Zweck mit der letzteren allein seyn könne."
„Ah, nun begreife ich Alles. Es fiel mir schon damals auf,vbschon ich der Ueberzeugung lebte,^daß in keiner von Mrs. Little-page's Handlungen eine Ungebühr -liegen könne. Und die theureMartha — wie gut sie ihre Rolle gespielt hat — und wie bewun-dernswürdig sie Euer Geheimniß bewahrte!"
„Dies ist auch sehr nöthig. Ihr kennt den Zustand des Lan-des und werdet einsehen, daß es sehr unklug von mir gehandeltwäre, wenn ich — sogar auf meinem eigenen Bcsitzthum — offenerscheinen wollte. Zwar bin ich durch schriftliche Verträge ermäch-