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rung im Staatsgefängniß vorgeschrieben ist, und die Pflicht meinesheiligen Amtes fordert mich dazu auf, euch vor den Folgen zuwarnen. Die Erde ist an sich nur einer von den Tempeln Gottes,und seine Diener brauchen nie Anstand zu nehmen, wenn es gilt, aufwas immer für einem Theil desselben Seine Gesetze zu verkündigen."
Es war augenfällig, daß der ruhige Ernst des Geistlichen,ohne Zweifel durch seinen bewährten Ruf unterstützt, auf die BandeEindruck übte; denn zwei von den Kerlen, welche noch immer seinenArm festhielten, ließen ihn jetzt los, und es bildete sich ein klei-ner Kreis, in dessen Mittelpunkt er stand.
„Wenn ihr mir mehr Raum geben wollt, meine Freunde,"fuhr Mr. Warren fort, „so will ich euch hier von dieser Stelleaus anreden und euch meine Gründe mittheilen, warum ich glaube,daß euer gegenwärtiges Benehmen durchaus nicht — —"
„Nein, nein — nichts predigen hier," unterbrach ihn PlötzlichBlitzstrahl; „gehen zu Dorf, gehen zu Meetinghaus — dort pre-digen. — Zwei Prediger dann. — Bringt Wagen und setzt ihnhinein. Marsch, Marsch — Platz machen!"
Obgleich dies nur eine „Jnscheu-Nachahmung" der indiani-schen Kürze und sie daher ziemlich karrikirt war, so verstand dochJedermann gut genug, was der Sprecher damit meinte. Mr. War-ren leistete keinen Widerstand, sondern ließ sich in Miller's Wagensetzen, und auch mein Onkel wehrte sich nicht, als man ihn gleich-falls an die Seite des Geistlichen packte. Jetzt dachte übrigens Letz-terer an seine Tochter, welche die ganze Zeit über keinen Augen-blick aufgehört hatte, an ihn zu denke». Nur mit Mühe war esmir gelungen, sie zurückzuhalten, daß sie nicht in das Gedrängestürzte und sich an seine Seite anklammerte. Mr. Warren standauf, lächelte ihr ermuthigeud zu, bat sie, sich zu beruhigen, undhieß sie außer Furcht sey»; sie solle nur wieder in ihren eigenenWagen steigen und nach Hanse zurückkehren, da er ihr nachfolgenwerde, sobald er sich seiner Pflicht im Dorfe entledigt habe.