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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Mr. Warren blickte überrascht und mit gekränkter Miene auf.Das rohe Wesen, welches mein Onkel angenommen hatte, erreichtezwar seinen Zweck bei den Zusehens, vernichtete aber beinahe diegute Meinung, welche der Geistliche von uns gehabt hatte, und warfdie Vorstellung, die er von unserer Bildung und unsern Grundsätzenunterhalten, ganz über den Hansen. Wir hatten übrigens keineZeit, uns auf weitere Erklärungen einzulassen, denn wie mein Onkelmit seinem derbenha ha ha" zu Ende gekommen war, ließ sichein schrilles Pfeifen im Gebüsch hören, und vierzig oder fünfzigJnschens sprangen schreiend aus ihrem Versteck hervor, nach allenRichtungen hin unsre beiden Fuhrwerke umringend.

Ob diesem erschreckenden Auftritt stieß Mary Warren einenleichten Schrei aus, und ich bemerkte, daß sie mit einer Art unwill-kührlicher Bewegung ihren Arm um den ihres Vaters schlang, alswolle sie ihn gegen jede drohende Gefahr schützen. Dann schiensie sich wieder zu fassen, und von diesem Augenblicke an gewannihr Charakter eine Thatkraft, einen Ernst, einen Muth und eineUnerschrockenheit, wie ich etwas Aehnliches nie von ihrer mildenAußenseite und von ihrem wirklich so lieblichen Charakter erwar-tet hätte.

Doch hiefür hatten die Jnschens kein Auge. Sie folgten ebender Eingebung des Augenblicks, und ihr erster Schritt bestand darin,daß sie Mr. Warren und seiner Tochter aus dem Wagen steigenhalfen. Dies geschah in ziemlich anständiger Weise und gewißnicht ohne einige Achtung vor dem heiligen Amt des Vaters, wieauch vor dem Geschlecht der Tochter. Das Ganze ging schnellund säuberlich vor sich, und im Nn standen wir alle, Mr. Warren,Mary, mein Onkel und ich, von etlich und fünfzig Znschens um-ringt, mitten in der Straße.