die Farmen, die Ihr nah und fern seht, für sein Eigenthum zuerklären, hat sein ganzes Leben nie etwas dafür gethan, und seinganzer Vorzug besteht darin, daß er seines Vaters Sohn ist. Nunaber ist'S meine Ansteht, der Mensch müsse auch etwas thun fürsein Land und dürfe es nicht blos der Natur zu verdanken haben.Dies ist ein freies Land, und welcher Einzelne soll da mehr Rechthaben, an Grund und Boden, als ein Anderer?"
„Oder an sein Hemd, an seinen Tabak, an seinen Rock, oderWie sonst sein Eigenthum heißen möge?"
„Nein, so weit will ich gerade nicht gehe». Jeder hat einRecht an seine Kleider — meinetwegen auch an ein Roß oder aneine Kuh, aber so weit gehen seine Gerechtsame nicht, daß er allesLand in der Schöpfung ansprechen kann. Eine Kuh muß manEinem lassen, und diese kann Einem nicht einmal durch den Aus-pfänder genommen werden."
„Und gibt das Gesetz nicht auch ein Recht an den Landbesitz?Ihr werdet Euch schwerlich auf dieses berufen dürfen, wenn Ihrausreichen wollt."
„Wir Habens gern, wenn wir das Gesetz so viel wie möglichauf unsre Seite kriege» können. Die Amerikaner sind Freunde derGesetzmäßigkeit, und Ihr könnt's in allen Büchern lesen, — inunsern Büchern, meine ich, die in Amerika gedruckt sind,— daßdie Amerikaner das gesetzlichste Volk auf Erden seyen, und daß siesür's Gesetz mehr thun, als man von irgend einem andern Volk weiß."
„Der Tausend, dies ist's nicht, was man den Amerikanern inEuropa nachsagt. Nein, nein, man hat eine andere Ansicht von ihnen."
„Und glaubt Ihr etwa nicht, daß es so sey? Haltet Ihr nicht Ame-rika für das größte und auch für das gesetzlichste Land auf der Erde?"
„Ich weiß da wahrhaftig nichts zu sagen. Das Land ist ebenLand, und Ihr werdet einsehen, daß es nicht weiter seyn kann, alswas es ist."
„Nun ja, denk' wohl, Ihr werdet schon noch meiner Denk-